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Poliertipps

TIPPS FÜR DEN RICHTIGEN EINSATZ VON POLIERWERKZEUGEN UND POLIERMITTELN

DIE MASCHINEN:

Jede Handbohrmaschine ab ca, 600 Watt, stationäre Motoren und biegsame Wellen

bis max. 3000 U/min und ab ca. 1,0 KW.

Je größer die Leistung, desto rascher wird das gewünschte Ergebnis erreicht.

Ideal sind Bohrmaschinen mit stufenloser Drehzahlregelung und Regelautomatik, da:

- kein Drehzahlabfall bei starkem Anpressdruck,

- weniger Schmutz, da feste Polierwachse bei langsamer Drehzahl an die Schwabbel ange-

drückt werden können.

- kein Spritzen bei cremig/flüssigen Poliermitteln, - die am besten von Hand auf

das Werkstück aufgestrichen werden und dann bei langsamer Drehzahl zunächst in die

Schwabbel aufgenommen werden ...

 

Wenn die Werkstücke (Alu-Gehäusedeckel, Helmvisiere, etc.) in die Hand genommen werden:

- die Bohrmaschine in Schraubstock, besser noch in handelsübliche Maschinenhalter, spannen.

- als Schmutzfang Pappschachtel o.ä. hinter die rotierende Schwabbel.

- Schwabbel soll - vom Polierer aus gesehen - abwärts rotieren.

- Schutzbrille und Staubmaske sind zur eigenen Sicherheit Pflicht. Ebenso sollte man Handschuhe

verwenden.

 

DIE POLIERWACHSE

Feste Wachse an die rotierende Schwabbel anpressen. Werkstück so unter die Schwabbel halten,

dass wegfliegender Wachsstaub auf das Werkstück auftrifft.

Das Wachs haftet an der Schwabbel umso besser, je wärmer die Schwabbelfläche ist.

Deshalb zu Beginn durch längeres Andrücken des Werkstücks Schwabbel erwärmen.

Anfängliches Flusen (insbesondere bei den Schwabbeln) verliert sich nach der Einarbeitungszeit.

Beim Polieren sollte man daran denken, dass das Polierwachs die Schleifmittel enthalten.

Es ist also immer entsprechend Wachs aufzutragen (an die laufende Polierscheibe halten).

 

1.

Die Schwabbel soll gut mit Wachs gesättigt sein (schwarz, fettig, glänzend, wenn Metall poliert

wird!), damit gute Polierwirkung erzielt wird. Dies ist besonders wichtig beim Einarbeiten einer

neuen Schwabbel. Sonst zu starkes Flusen und schneller Verschleiß.

Das Polierwachs poliert, nicht die Schwabbel !

Am besten für das jeweilige Wachs immer dieselbe Schwabbel verwenden (Schwabbel markieren!),

da kein einwandfreier Hochglanz erzielt wird, wenn gröbere und feinere Wachse auf einer Schwabbel

gemischt aufgetragen werden.

 

2.

Einwandfreier Hochglanz ist nur durch guten Vorschliff, bzw. Vorpolitur zu erreichen.

Je stärker die Unebenheiten, je tiefer die Kratzer, desto gröber muss vorgeschliffen werden.

Je gröber der Vorschliff, desto mehr Zwischenstufen mit verschiedenen, immer feiner werdenden

Körnungen, sind notwendig.

Um unnötige Zwischenstufen zu vermeiden, zunächst mit Vorpolierwachs und Vorpolierwerkzeugen

arbeiten. Dann werden die Fehler im Grundmaterial besser sichtbar.

Falls Einebnung ungenügend (noch Kratzer sichtbar), stufenweise Schleifpapier von Hand, Polierleinen, Lamellenschleifer,

Vlies-Mop-Stifte oder elastische Schleifkörper einsetzen.

Nach dem gründlichem Vorpolieren mit einer Sisalscheibe oder Vorpolierscheibe schließt sich das Hochglanzpolieren

mit entsprechendem Wachs und Hochglanz-Polierscheiben an. Anschliessend werden die Feinheiten mit Filzpolierstiften oder Gummipolierstiften bearbeitet.

Um einen spiegelnden Hochglanz zu bewahren bieten sich Hochglanzpolituren mit Langzeitversiegelung- Oxydationsschutz.

Die konservierte Oberfläche wird dadurch wasserabweisend und weniger korrosionsanfällig. Schützt langfristig vor Oberflächenoxydation, Umweltschmutz, Salz usw.

 

HINWEIS:

Wachsreste auf den Werkstücken zwischen jedem Arbeitsgang mit unterschiedlichen Wachsen zum Schluss mit warmem Wasser und Geschirrspülmittel entfernen. 

Zum Reinigen und abziehen empfehlen wir unseren PROFI Polierscheiben - Abrichter

Polierscheiben-Abrichter PROFI für Polierscheiben

oder

Polierscheiben-Abrichter für Polierscheiben / Schwabbelscheiben

Polierwerkzeuge ​Immer erst an unauffälliger Stelle auf Verträglichkeit testen!